CocoNow – die haben dicke Nüsse :)

CocoNow Trinkkokosnuss – ein Onlineshop der sich komplett der verschrieben hat hat mein Herz mit einem Kistchen Trinkkokosnüsse erfreut – wunderbar passend zu den aktuellen Temperaturen.

Blöd ist da nur, wenn man gerade wegen der Temperaturen viele Vorräte in die Kühlschränke retten musste und diese schon aus allen Nähten platzten – also nichts wie ab in den Kampf und die Ware vernichten:

  • Karton öffnen
  • Kokosnuss entnehmen
  • wundern, daß diese baugleich mit denen meines Stammasiaten ist
  • Machete aus ihrer Scheide ziehen
  • Dino Pflaster holen und die Schnittverletzungen versorgen
  • Blut vom Laminat wischen
  • mit Machete und Kokosnuss auf den Balkon wechseln um der Putzfrau nicht einen Gau im Wohnzimmer zu hinterlassen
  • 4x Kräftig ausholen und auf das Objekt der Begierde einhacken
  • Deckel abnehmen, Strohhalm einstecken und genießen
  • Abschließend den Daumen kühl auf Eis lagern damit er wieder angenäht werden kann und die heftig an die Tür klopfende Polizeitruppe abwimmeln (ein Nachbar habe gesehen, daß ein Psychopath mit Machete wie wild auf irgendetwas eindresche)

CocoNow Trinkkokosnuss im Paket

Wunderbar – für Rohköstler gehör die Kokosnuss neben der Banane zweifelsohne zu den absoluten Basisprodukten und nicht wenige gönnen sich ihre tägliche Pagode & Co.
Sehr gerne hätte ich die Sorte „King“ getestet, diese war dann aber doch nicht lieferbar. Wie angesprochen kann man die versendeten „Pagoden in Fasern“ in dieser Form auch beim Asiaten, bisweilen sogar im Rewe bekommen, muss dann aber auch schleppen. Mit 2,99 EU pro Stück sind sie bei CocoNow etwas teurer (Asialaden um die 2,20 EUR, Rewe zuletzt 2,00 EUR), allerdings machen sie das über Qualität und Größe absolut wett und der Preis ist meiner Meinung nach völlig angemessen. Man erhält wirklich große, frische Kokosnüsse mit recht dickem Fruchtfleisch (gerade im Vergleich zur Pagode von Orkos & Tropenkost) und hat so eine perfekte Powermahlzeit, um sich nach dem Sport zu belohnen.
Das Kokoswasser ist herrlich süß, die Konsistenz und Dicke des Fleisches meist zwischen der Kurumba und dem typischen „Pagodengelee“. Das ist – naturbedingt – natürlich nicht bei jeder Frucht so, aber in meinem Karton hatten sich die dicken Brummer zusammengetan.

CocoNow Trinkkokosnuss geöffnet

Einziger Wermutstropfen: Es handelt sich leider nicht im Bio-Ware (bei der Konkurrenz in diesem Preissegment  aber auch nicht). Für mich kein Problem. Problematisch ist einzig die Lagerung, wenn man einen Karton von 9 Stück unterbringen muss – es führt wohl kein Weg an einem dritten Kühlschrank vorbei.

_machete

Neben den anderen Versendern und meinen Asia-Mann werde ich sicher CocoNow mit auf die Bestellliste packen, wenn die Kühlschränke leer sind und die Sonne brennt – und meine Machete lechzt danach, einmal die Fasern der King Kokosnuss zu zerstückeln. Das SEK kann sich bereithalten 😉

Hier geht es zum Kokosnuss Onlineshop

Wir danken Roman Gstöttner für die Zusendung der für diesen Erfahrungsbericht.

Wo kauft Ihr eigentlich Eure Kokosnüsse? Und wie oft gönnt Ihr Euch diese?

Veröffentlicht unter Rohkost-Versandhandel, Tropenfrüchte, Veganismus | Verschlagwortet mit , , , | 3 Kommentare

3 Antworten auf CocoNow – die haben dicke Nüsse :)

  1. OneBBO sagt:

    Ich zitiere:
    “ für Rohköstler gehör die Kokosnuss neben der Banane zweifelsohne zu den absoluten Basisprodukten “

    Ach so. Regionale absolute Basisprodukte gibt es nicht? Au weia….

  2. Nils sagt:

    Klar gibt es die und ich genieße Sie derzeit – aber warum soll ich mich darauf einschränken, wenn ich doch die Auswahl habe ?
    Essen darf auch Spaß machen – sonst blieben mir Winter ja nur Brombeerblätter … und Bananen wären auch gestrichen.
    Bin halt freßsüchtig 🙂

  3. Simon sagt:

    Na, der Kakao wächst ja hier auch nicht auf der Fensterbank und die Banane oder Paypaya für das Rohkost-Eis ist auch kein Regionalprodukt 😉

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