Warum Rohkost?

Rohkost (Foto: Rolf-Handke pixelio.de)

Rohkost (Foto: Rolf-Handke pixelio.de)

  • Rohkost ist das, was in dieser Form in der Natur vorkommt und zur artgerechten Nahrung eines Lebewesens, in diesem Fall des Menschen gehört. Aufgrund der sehr hohen Übereinstimmung (über 98%) des Menschen mit den Menschenaffen, müssen wir nur die Nahrung dieser Tiere in der Natur studieren. Die Menschenaffen und der Mensch sind genetisch seit Jahrmillionen an diese natürliche Nahrung angepasst. Zu dieser natürlichen Ernährung zählt vor allem Obst, aber auch Gemüse, Salate Kräuter, Nüsse und Wasser. Geschichtlich gesehen verliess der Mensch dann den Raum, in dem er eben diese Nahrung vorfand und ging auch in kältere Gegenden, wo er auf Fleisch als Ersatznahrung ausweichen musste. Der Preis für die Eroberung dieser Gegenden, an die der Mensch eigentlich nicht angepasst ist, hat ihren Preis, nämlich den einer verkürzten Lebensdauer und vieler Krankheiten bereits im jungen Alter. Eskimos haben eine der kürzesten Lebenserwartungen aller Völker. Sie sind ausschliesslich auf das Fleisch der dort lebenden Tiere angewiesen.
  • alle Lebewesen auf der Erde bis auf den Menschen und die von ihm abhängigen Tiere verzehren Ihre Nahrung in roher Form UND
  • kennen keine Krankheiten und vorzeitige Alterung wie der Mensch
  • viele Enzyme, Vitamine, Spurenelemente und Mineralien werden durch das Kochen zerstört.
  • Rohe Nahrung in Form von reifen Früchten versorgt den menschlichen Körper optimal mit den lebensnotwendigen Stoffen (vor allem der Fruchtzucker geht direkt ins Blut und gibt Energie) ohne die Verdauung zu belasten.
  • Rohe Nahrung in Form von saftigen Früchten enthält viel Wasser, der Mensch besteht  zu über 70 % aus Wasser.
  • Rohkost ist die Nahrung, an die der Mensch seit Jahrmillionen angepasst ist. Feuer ist im Verhältnis zur Menschengeschichte erst sehr kurz verfügbar, somit ist die menschliche Genetik nicht an die gekochte Nahrung und die veränderten Moleküle angepasst, was zur Schwächung des Immunsystems führt.
  • Dr. Francis M. Pottenger hat über Jahre in Experimenten an über 900 Katzen die Auswirkungen des Kochens untersucht. Die eine Hälfte der Katzen bekam rohes, die andere Hälfte gekochtes Fleisch. Die “Kochkunst-Katzen” litten an Lungenentzündung, Durchfall, Osteomyelitis, Nieren- und Eierstocksentzündungen, Arthritis und vielen anderen chronisch degenerativen Erkrankungen.
  • Der menschliche Körper sieht gekochte Nahrung als Fremdkörper an. Beim Verzehr gekochter Nahrung kommt es zum rapiden Anstieg der weissen Blutkörperchen (Leukozyten)um sich von dem “Eindringling” zu befreien.
    Der Prozess der Vermehrung der weissen Blutkörperchen wird auch Verdauungsleukozytose genannt. Es handelt sich also um eine entzündliche Reaktion die zwar vorübergeht, aber durch die häufige und reichhaltige Zufuhr von Kochkost einen ernstzunehmenden Vorgang darstellt, der auf Dauer verhindert, daß sich die weissen Blutkörperchen auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren, nämlich den Abbau abgestorbener Zellen, der Beseitigung von Krebszellen usw.
  • Vom gesamten Körperaufbau (hauptsächlich Kau- und Verdauungsapparat) ist also der Mensch NICHT darauf ausgelegt, Fleisch und Gras zu essen. Vielmehr ähnelt er in fast allen Merkmalen den Menschenaffen, die sich hauptsächlich von Früchten ernähren.
  • usw.

20 Antworten auf Warum Rohkost?

  1. Anton Johann Amrein sagt:

    Ich bin Schweizer, lebe seit mehr als 30 Jahren in Kolummbien auf dem Entwicklungshilfssektor ¨Hätte ich mich im Laufe der letzten Jahrzehnte nicht mit der Rohkost befreundet, so könnte man mich fast sicher auf dem Friedhof besuchen.
    Mit meinen 77 Jahren bin ich eigentlich fitt und komme ohne Doktoren und Krankenversicherung aus. Mit meiner Kolumbianischen Partnerin habe ich 3 Töchter (19, 17 und 15 Jahre), zwei davon sind in der Schweiz am Deutsch-Französich lernen. Die Jüngste ist noch bei uns in Fusagasuga am Grundschulstudium. Ich kann einfach nicht begreifen, dass auch diese Länder vom Amerikanisierugswahn überwältigt wurden. Es hätte hier paradiesiche Zustände was die klimatischen Faktoren betrifft. Ehrliche Experten sagen: Kolumbien könnte Lebensmittel für ganz Europa produzieren. In Wirklichkeit gibt es hier viele Millionen die mit dem Hunger und dem Bürgerkrieg zu tun haben. Und das trotz grossem Militär- und Polizeieinsatz.

  2. Gerhard Mogg sagt:

    Wie wahr, wie war !!!

  3. Tamara sagt:

    Eine Frage:
    Ich kenne mich mit Rohkost nicht wirklich aus und habe mir mal diese Seite angeschaut.
    Ich wollte nur fragen, wie es mit der Eiweissversorgung steht. Welche Lebensmittel bieten sich denn da besonders als Eiweissquellen für Rohköstler an?

    • Simon sagt:

      Dunkelgrünes Blattgemüse (Spinat, Mangold, Salate), Wildkräuter wie Brennessel oder Löwenzahn, eingeweichte Nüsse…
      In Form von grünen Smoothies nach Boutenko:

      • margret sagt:

        seeeehr leeecker…. und noch eine banane dazu, das schmeckt mir

        • Simon sagt:

          Ich glaube drei Früchte haben alle essentiellen Aminosäuren: Banane, Kokosnuss und Durian
          Aber die anderen bunt kombiniert natürlich in der Summe auch 😉

          • Tobias sagt:

            Hanfsamen, Hanföl, Hanfmilch ist Veggiepower pur! Enthält alle acht essentiellen Aminosäuren und das beste Omega 6 zu 3 Verhältnis ever, nämlich 3:1 ! Wer denkt, er bräuchte Steak oder Fischöl go home. Hanf ist so eine geile Pflanze (ich meine die ohne THC:)

    • Tanja sagt:

      Jedes NATÜRLICHE Lebensmittel in seiner Urform hat zur eigenen Verstoffwechselung genau ausgewogen das Vehältnis von Fett, Kohlenhydrat und Eiweis – auch z.B. die Zitrone 🙂

  4. thomas sagt:

    hallo,
    bin noch etwas verwirrt.
    wir leben seit ca. 5 jahren vegetarisch und seit nunmehr 5 wochen rohkostlerisch vegan
    aber es wird immer schwieriger, nicht von den privaten aussen einflüssen sondern von den verschiedensten ansichten, mangel etc.
    z.b. B12,rohe gesättigte fette etc.
    bin langsam mehr verwirrt als zuvor, kann mir da wehr in den tseigbügel helfen ?
    gruß thomas

  5. thomas sagt:

    hi,
    ja ok habe mir die 4 säulen von opitz angesehen, nur irritiert mich dass er wieder von rohen eiern und rohmilch butter spricht, da wir keine milchprodukte und eier essen.
    gruß thomas

  6. Rohkost ist das beste was ich bis jetzt kennengelernt habe. Ich habe keine Müdigkeit mehr, habe alle meine Krankheiten selber geheilt. Ich komme mit sooooo wenig Nahrung aus. Das Geistliche Leben ist überdimensional, ganz zu Schweigen das körperliche.Die göttliche Nahrung von 1. Mose 3 macht uns zu Ebenbilder Gottes. Arnold Ehret hat es so schön beschrieben. Es gibt nichts besseres als Früchte und Oliven vor allem. Rohkost richtig angewendet, macht uns auch viel erfolgreicher im Leben.

  7. Tosco sagt:

    Rhetorische Frage: Aber wieso dann eigentlich “Rohkoch”?
    Wieso die wertvollen, bioelektrisch (voll) aufgeladenen, “tanzenden” Enzyme in die Nähe ihres Totmachers, ihres “Henkers” (und “Bestatters”) rücken?

  8. Tosco Weber sagt:

    Frage: Wenn ich meine Linsen keimen lasse
    und dann statt gekochten Linsen Linsenkeime esse
    oder serviere, bin ich dann ein “Keim”
    oder immer noch ein “Koch” (wie Roh- auch immer)?

  9. miguel sagt:

    Kann man ohne gesundheitliche Beeintraechtigung nur von Obst und rohes Gemusse (ohne Huelsenfruechte) eine normale Leben mit hoehe Zeitspanne fuehren?
    Danke!

  10. ursula sagt:

    unkoch, wuerde ich sagen……
    uebrigens ist kokosoel das beste was es gibt, man googlen unter coconut dr. fife oder dr. conrado dayrit, es hat die qualitaet von collostrum, die Muttermilch der ersten 24 std., u.a., baut das immunsystem auf, obwohl es ein gesaettigtes Fett ist, ist es aber ein medium chain fatty acid, Mittelkettenfett….das sofort absorbiert wird, innen wie aussen, ideal fuer die Haut und Haare….besser ist das kalt erzeugte, Kokosflocken gehen auch, die mische ich zu vielem einfach bei, selbst zu meinen smoothies , wenn ich das oel oder die kokosmilch nicht habe. Auf den Philippinen, wo ich 27 Jahre lebte, hatte ich es zur Huelle und fuelle taeglich

  11. Tja ich bin schon seit etlichen Jahren Rohköstlerin und kann nur sagen, “Rohkost hat mein Leben für das bessere geändert!”.

    Wir sind in eine Welt hinein geboren wo wir schon als klein Kind mit Kochkost zwangs gefüttert werden. Somit beginnt die verdummung von unser Bewusstsein. Ich natürlich wollte schon als Kind wissen wieso der Mensch kocht. Die Antworten haben nie Sinn gemacht. Als Erwachsene Frau darf ich endlich machen was ich will! Yuhuuuuu…..

  12. Gloria Danzig sagt:

    Ich liebe Rohkost aber…
    Seit der Mensch zur Kochkost kam hat sich sein Gehirn deutlich vergrößert und die Intelligenz hat einen höheren Quotient erlangt. Zudem werden die Menschen älter als vor der Kochkost. Die Kochkost war also in der Menschheitsentwicklung nicht ganz unnütz!

    Obiges lässt sich in fast jedem Lexikon oder Entwicklungsbiologiebuch nach lesen.

  13. Gepard sagt:

    Ich möchte hier nicht wirklich was gegen Rohkost sagen, dazu kenne ich mich zu wenig aus, aber einige Argumente werden hier in den Raum gestellt, die sehr fragwürdig sind.

    1. Haben die 98 % Übereinstimmung mit dem Affen wirklich so eine hohe Relevanz, dass sie die idealen Vorbilder für unsere Ernährung sind? Inwiefern haben die 2 % Unterschied und die sehr unterschiedlichen Lebensweisen Einfluss auf die für uns ideale Ernährung? Warum wird sich die Ernährung rausgepickt und nicht noch andere Lebens- und Verhaltensweisen des Affen? Was ist mit dem Schwein, welches uns genetisch ebenfalls sehr ähnlich ist? Und was ist mit dem Umstand, dass Affen keine Smoothies zubereiten (können)?

    2. Warum dürfen wir nicht die einzigen Lebewesen sein, die ihre Nahrung auch erwärmen? Was ist mit Sprache, Kleidung, Schmuck oder Frisuren? Sind das für uns atypische Verhaltensweisen? Was ist mit dem Import von ernährungsphysiologisch vorteilhaften Lebensmitteln, die hierzulande nicht wachsen? Das kann kein anderes Lebewesen und ironischerweise greift gerade die Rohkost gerne darauf zurück, da ja gerade im Winter das regionale Angebot arg beschränkt ist.

    3. Tiere kennen sehr wohl Krankheiten und vorzeitige Alterung. Das lässt sich überall dort beobachten wo es keine natürlichen Feinde mehr gibt und das muss nicht mal unter der Obhut des Menschen sein oder ein „Zuchtdefekt“

    4. Kochen erschließt dem Körper aber auch die Aufnahme gewisser Nährstoffe, die ungekocht nicht enzymatisch aufgeschlossen werden können, z. B. Stärke oder Pektin. Einige Nährstoffe werden auch nicht zerstört, sondern treten ins Kochwasser über, sie sind also, entsprechend genutzt, weiter verfügbar. Der Punkt ist also nur die hälfte der Wahrheit.

    7. Verschiedene Kulturen zeigen, dass sich der Mensch „recht schnell“ an seine Umwelt anpassen kann, um an nötige Nährstoffe zu gelangen und diese aus den gegebenen Mitteln zu bekommen. Krasses Beispiel sind die Inuit, wobei ich nicht weiß, ob deren scheinbar einseitige Ernährung nicht doch ein Problem darstellte.

    8. Die Übertragung von Ergebnissen aus Tierversuchen auf den Menschen ist nicht nur in diesem Fall fragwürdig. Katzen sind reine Karnivore und können im Gegensatz zu Hunden oder Menschen nicht ohne Ergänzungsmittel rein vegetarisch ernähren können. Demnach müsste man ja dann auch auf den Menschen schließen, dass er sich nicht rein vegetarisch ernähren kann bzw. der Rohköstler müsste rohes Fleisch mit in den Speiseplan aufnehmen. Aus den Tierversuchen ist bekannt, dass man selbst vom uns verwandten Schwein nicht immer einfach so 1:1 auf den Menschen schließen kann.

    9. Der Zusammenhang zwischen gekochtem Essen und der Verdauungsleukozytose wurde 1930 aus Versuchen gefolgert. Diese Annahme konnte laut Wikipedia bislang nicht so eindeutig bestätigt werden und vor allem sind auch die Ursachen noch nicht geklärt. Das Argument kann man also nicht einfach als anerkanntes Wissen dastehen lassen.

    10. Das letzte Argument hat überhaupt keinen Bezug zur Rohkost. Das Argument passt eher zum Vegetarismus, wobei der Vergleich zum Menschenaffen hinkt, da z. B. Schimpansen jagen und auch andere Arten gelegentlich Fleisch verzehren. Dabei ist deren Verdauungsapparat nicht identisch zu unserem und noch stärker auf pflanzliche Nahrung ausgelegt. Was das Wort Gras in dem Argument zu suchen hat, erschließt sich mir nicht. Ich kenne keinen Menschen, der Gras ist.

    Rein argumentativ überzeugt der Artikel also kaum, dass die absolute und ausschließliche Rohkost die ideale Ernährungsform ist. Okay, diesen Anspruch erhebt der Artikel auch nicht direkt, aber der Kontext dieses Blogs lässt darauf schließen.

    Er nennt einige Punkte, warum ein hoher Rohkostanteil vorteilhaft ist. Der gänzliche Verzicht auf gekochte Nahrung ist zumindest hier nicht sonderlich stichhaltig begründet.

    Noch ein Hinweis am Rande: Der Salat auf dem Foto sieht nicht nach reiner Rohkost aus. Zumindest der Mais wirkt wie aus der Dose.

  14. Ahörnchen sagt:

    Hallo!

    Ein sehr sehr sehr guter Artikel von Gepard! Mein Kompliment!

    Ich bin Ärztin und der Überzeugung, dass eine gesunde Ernährung mit hohem (!) Rohkostanteil (die meisten Kranken schaffen nicht mal 50 %, aus unterschiedlichen Gründen – Verträglichkeit ist ein wichtiger Punkt, aber auch Zubereitung) einer großen Zahl unserer Zivilisationskrankheiten vorbeugen kann – insbesondere Diabetes, das metabolische Syndrom, Bluthochdruck. Ich denke, dass viele der Patienten sicherlich ganz ohne Medikamente auskommen könnten, wenn sie nicht nur mehr Rohkost essen, sondern sich auch noch ordentlich bewegen und lernen, wie man entspannt. Nicht umsonst kommen auch die großen und rennomierten Medizinischen Zeitungen zu dem Schluss, dass Lebensstil und Krankheitsrisiko zweifelsohne in Zusammenhang stehen.

    Allerdings gibts in den Ernährungsszenen teilweise sehr abenteuerliche Argumente, die bislang nicht stichhaltig begründet wurden, sondern nur durch anektotische Evidenz oder es wird eben nachgeplappert, was andere auch blöd finden.
    B12 ist ein Streitthema für sich.
    Die empfohlenen Werte für Vitamine etc. entnimmt man in der Regel aus breiten Populationsstudien – Laborwerte von gesunden Blutspendern. So entstehen Referenzbereiche. Alte Leute, Kinder oder anderweitig Kranke werden nicht berücksichtigt und die Enzymkonstellation jedes einzelnen kann den Wert nochmal ändern. Wild zu substituieren halte ich für ebenso bedenenklich, wie sich einseitig zu ernähren und einen Mangel zu riskieren.

    Für Eltern, die Kindern die (vegane) Rohkost aufzwingen, habe ich aber weniger Verständnis – denn sie machen genau das, was sie an der normalen Gesellschaft ja so verachten. So, wie diese uns angeblich gehirnwäscht und dumm hält oder uns Regeln aufzwingt, so zwingen diese Eltern ihren Kindern die eigene ideologisch verbrämte Ernährungsform auf. Ich habe leider ein Kind mit hypocalzämischer Tetanie aufgrund der Ernährung mit Sojamilch (die hat viel Phosphat, welches zusammen mit Ca wieder ausgeschieden wird –> Hypokalziämie) sehen müssen.

    Ich selbst ernähre mich weitgehend vegetarisch und versuche, den Anteil an Milch- und Eiprodukten gering zu halten. Wenn ich starke Gelüste auf Fleisch/Fisch habe (bisher zweimal vorgekommen), dann kauf ich halt was im Biomarkt. Dass Rohkost gesund ist, glaube ich. Aber ich halte auch gekochte Lebensmittel für gut – vieles kann dadurch erst aufgenommen werden – das Lycopen der Tomate zum Beispiel. Mir ist aber auch klar, dass die Industriemixer-hersteller mit den Rohköstlern eine gute Absatzquelle gefunden haben ;).

    Ein guter Mix aus gekocht und roh (mit mehr roh ^^) halte ich für den Durchschnittsmenschen am meisten geeignet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *