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Ernährungslüge Nr. 1:
Wer kein Fleisch isst, nimmt nicht genügend Eiweiss zu sich!
FALSCH, denn
Gemüse, Nüsse und Getreide enthalten ausreichend Eiweiss für den Zellaufbau. Besonders reichhaltige Eiweissquellen sind Bohnen, Erbsen, Linsen und Nüsse. Außerdem ist das pflanzliche Eiweiss deutlich besser vom Körper aufnehmbar, d.h. die Bioverfügbarkeit ist besser. So deckt bspw. schon die Kombination Sojabohne und Avocado den Bedarfs aller acht essentiellen (essentiell = kann der Körper nicht selber herstellen) Aminosäuren (Eiweisse) ab. Der Durchschnitts-Deutsche verzehrt sowieso viel zu viel Eiweiss, was die Ursache vieler Zivilisations- krankheiten (v.a. Krebs) ist. Das überschüssige tierische Eiweiss und Fett wird in den Gefässen und im Gewebe abgelagert und verhindert somit den Übergang wichtiger Vitalstoffe in die Zellen. - Ernährungslüge Nr. 2:
Wer kein Fleisch isst, leidet an Vitamin B12-Mangel!
FALSCH, denn
Das Thema B12 ist das Lieblings-Argument der Fleisch-Lobby. Jedoch stellt die Versorgung mit Vitamin B12 bei Vegetariern mit lacto-vegetabiler Kost (kein Fleisch, aber Milchprodukte) gar kein Problem dar. Veganer (verzichten auf alle tierische Lebensmittel) können durch regelmässige Blutuntersuchungen einen evtl. Vitmain-B-12-Mangel feststellen lassen. Es gibt auch pflanzliche Lebensmittel, wie Spirulina, die Vitamin-B-12 enthalten. Am besten lassen Sie sich in einer Apotheke oder von Ihrem Hausarzt beraten.
In der Tat ist es so, daß Vegetarier weit aus besser mit den meisten Vitaminen, wie bspw. Folsäure, Vitamin B1, Vitamin E, Kalium, Magnesium oder Mangan versorgt sind, als die durchschnittliche Bevölkerung. - Ernährungslüge Nr. 3:
Wer kein Fleisch isst, leidet an Eisenmangel!
FALSCH, denn
Eisen gibt es nicht nur im Fleisch, sondern in den meisten pflanzlichen Lebensmitteln. So ist z.B. Weisskohl, Sonnenblumenkerne Weizenkeime, Rote Beete und Topinambur besonders eisenreich. Außerdem erhöht das in diesen Lebensmitteln natürlich enthaltene Vitamin C die Aufnahme des Eisens aus der Nahrung. Vorsicht ist bei schwarzem Tee oder Kaffee geboten, denn diese verringern die Eisenaufnahme um bis zu 50 %. - Ernährungslüge Nr. 4:
Wer kein Fleisch isst, leidet an Calcium-Mangel!
FALSCH, denn
Auch Calcium findet sich in vielen pflanzlichen Lebensmitteln, besonders in Nüssen, Grünkohl, Petersilie, Spinat, Lauch und vielen anderen Gemüsesorten wieder. Außerdem kann der Körper das Calcium aus pflanzlicher Quelle deutlich besser verwerten als aus tierischen Produkten. - Ernährungslüge Nr. 5:
Wer kein Fleisch isst, nimmt nur Körner zu sich!
FALSCH, denn
Die Vielfalt vegetarischer und selbst veganer Speisen ist so vielfältig, daß dieses Vorurteil einfach nicht stimmt. In der Tat ist der Verbrauch an den verschiedenen Gemüse und Obstsorten bei Vegetariern und Veganern weitaus größer als bei Allesessern oder Fleischessern. Die Vielfalt der vegetarischen und veganen Küche spiegelt sich in den immer mehr auf den Markt drängenden Koch- und Gesundheitsbüchern wieder. So gibt es in Deutschland ca. 5 Millionen Vegetarier und etwa 400.000 Veganer, mit aufsteigender Tendenz. Diese Bevölkerungsgruppe als “Körnerfresser” zu bezeichnen ist einfach zu einseitig. Ein Omnivore (Allesfresser) wäre dann dementsprechend ein “Aasfresser”. - Ernährungslüge Nr. 6:
Schwangere Frauen, die kein Fleisch essen, schaden dem Ungeborenen!
FALSCH, denn
auch hier ist der Vegetarier wieder besser mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt als der Fleischesser. Bei rein veganer Ernährung, die sehr ausgewogen und abwechslungsreich ist, besteht auch nicht die Gefahr einer Unterversorgung des Nachwuchses. Wer sich nicht sicher ist, kann aber in Absprache mit seinem Arzt während dieser Zeit die Nahrung durch Vitamin- oder Mineralpräparate ergänzen. Meiner Meinung ist dies aber nicht notwendig, denn es gibt genügend Mütter, die rein vegan kerngesunde Kinder auf die Welt gebracht haben. Viele dieser Erfahrungsberichte finden Sie im Internet. - Ernährungslüge Nr. 7:
Babys und Kinder müssen Fleisch essen!
FALSCH, denn
Studien belegen, daß die Muttermilch von Vegetariern gesünder für Säuglinge ist, da sie weniger Umweltgifte und mehr Vitamine und ungesättigte Fettsäuren enthält. Keine Studie belegt, daß fleischlos ernährte Säuglinge Magelerscheinungen aufweisen, also bspw. Eisenmangel. Kleinkinder haben i.d.R. eine Abneigung gegen Fleisch, die wir ihnen dann abgwöhnen. Außerdem lieben Kinder Tiere und auch die Scheu vor dem Töten ist angeboren. Ein Kind das Fleisch essen soll, muss zwischen lebenswerten (bspw. dem eigenen Hund oder Katze) und lebensunwerten Tieren (Schwein oder Rind) unterscheiden. Es soll also zu Katzen und Hunden lieb sein, aber unschuldige Tiere, wie ein Ferkel essen. - Ernährungslüge Nr. 8:
Fleischessen gehört zum Leben bzw. der Mensch hat schon immer Fleisch gegessen!
FALSCH, denn
Der Konsum von Fleisch ist verantwortlich für Hungersnöte!
Würde es keine Fleischproduktion geben, dann würden wir mit etwa einem Viertel der Anbaufläche auskommen. Im Vergleich:
Auf einem Hektar Land lassen sich erzeugen:
| Rindfleisch | 50 kg |
| Äpfel | 4.000 kg |
| Kartoffeln | 8.000 kg |
| Tomaten | 10.000 kg |
| Sellerie | 12.000 kg |
- Die Fleischproduktion ist höchst ineffektiv, denn mehr als die Hälfte der Getreideernte wird als Viehfutter verwendet. Jeden Tag verhungern aber etwa 40.000 Kinder in den Entwicklungsländern und 1,3 Milliarden Menschen leiden an Unterernährung. 50 Millionen sterben jedes Jahr an Hunger bzw. den Folgekrankheiten. Dabei bräuchte niemand zu hungern, denn 100 Mio. Menschen könnten zusätzlich ernährt werden, wenn die Industrieländer ihren Fleischkonsum um nur 10% senken würden. Leider erliegen viele Entwicklungshilfe-Projekte auch diesem Fehler der Fleisch-Verherrlichung. Bereits Albert Einstein sagte: “Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung”.
Na, da fehlt aber ein Link zu unserer Webseite! Oder habe ich was übersehen?
LG Gila
Wird sofort erledigt
Regelmäßige Blutuntersuchungen? Und Am besten ich in einer Apotheke oder von Ihrem Hausarzt beraten lassen? Um dann diese ewigen Falschmeldungen, die auch Iris Berger leider verbreitet, so richtig schön zementieren zu lassen? Ich habe in fa…st 20jähriger veganer Urkostzeit noch niemals auch nur eine Blutuntersuchung machen lassen. Hoffentlich lebe ich noch – das ist ja brandgefährlich, was ich da mache!!
Vitamin B12 Coenzyme befinden sich auch in Nüssen, Samen und grünen Pflanzen, Früchten und Gemüse. Wenn wir hundert Gramm Wurzelgemüse und anderes essen, haben wir schon die Hälfte des sogenannten täglichen Minimums an B-12-Coenzymen aufgenommen – vorausgesetzt unsere Verdauung und Verstoffwechslung funktionieren richtig
http://rohkost.info/2010/06/25/der-b-12-mythos-gehort-auf-den-mulleimer-der-geschichte/
Tja man sollte genügend Grünzeug essen und auch Quinoa Keimlinge sind voll mit Vitamin B12.
Danke für den Hinweis, mit Quinoa das ist mir neu
Eine sehr gute Übersicht bezüglich der veganen Ernährung !
Ich freue mich sehr über Ihre Website. Vielleicht gefällt Ihnen auch meine.
Danke für Ihre Aufklärungsarbeit.
Ich finde den Beitrag sehr gut, allerdings finde ich das unterschwellige Gehetze gegen Nicht-Vegetarier in so einem seriösen Beitrag etwas fail am Platz. Man möchte doch bitte die Kircher im Dorf lassen, denn die Hungersnöte haben einen wesentlich anderen politischen Hintergrund und rühren nicht daher, dass einige Leute Fleisch essen, weil gerade in der dritten Welt gibt es genug Land das bewirtschaftet werden könnte; aber wer geht schon sein Brot verdienen, wenn der weisse Mann regelmässig Nahrung vorbeibringt. Es gab da schon diverse Versuche. Weiter so mit diesen Beiträgen; aber auch nur mit Fakten die haltbar sind
Sprich Lüge Nummer 8 ist in meinen Augen eine Lüge (entschuldigt die Formulierung, weiss nicht wie ich es besser beschreiben könnte).
Habe vergessen noch anzufügen, dass die Hungersnöte auch von der Korruptheit der Menschheit ausgelöst werden (Geld/Macht).
Genau so ist es…
War Fleischesser = 190,3 kg
seit 11 Monate Vegetarier = 130 kg
seit Nov.11 Veagner = … mal sehen ;o)
Grüße
Die Lüge der Vegetarier und Veganer
Vegetarier und Veganer formulieren immer wieder den Vorwurf, das Fleischkonsumenten den Welthunger erzeugen würden. Die Argumente dazu klingen erstmal einleuchtend.
Um ein Kilogramm Fleisch zu erzeugen, werden 6 bis 16 Kilogramm Getreide oder Soja benötigt; 89 bis 97 Prozent der eingesetzten Futterenergie gehen dabei verloren. Die deshalb betriebene Abholzung von Wäldern für den Anbau von unvorstellbaren Mengen an Futtermitteln und zur Gewinnung von Weideland führt zu einem Freiwerden des in den Bäumen gespeicherten CO². 30 bis 50 Prozent der weltweiten Getreideernte und sogar 80 Prozent der Weltsojaernte werden an Tiere verfüttert.
Dies führt dazu, dass in armen Regionen Menschen neben vollen Feldern verhungern, da deren Ernte zu Dumpingpreisen als Tierfutter exportiert wird.
USW usw …
Ich will jetzt gar nicht näher darauf eingehen, das die Vegetarier hier der Klimalüge um das CO2 erliegen. Und man kann nur sagen JA.. Die Fakten stimmen, aber die Schlussfolgerung ist FALSCH !!
Das gezeigte abgemagerte Kind (meistens werden Kinder gezeigt um Ihr Mitleid zu erregen) muss eben NICHT verhungern, weil die Fleischproduktion seinen Anteil an Nahrung benötigt. Nein, es ist genügend Nahrung vorhanden.
Es ist viel einfacher. Das Kind verhungert weil dessen Eltern KEIN GELD haben um Nahrung zu Marktpreisen zu erwerben.
Jetzt nochmals kurz nachdenken. Wir machen ein Gedankenexperiment:
Angenommen JEDER Mensch auf der Erde wird von heute auf morgen Vegetarier oder Veganer. Die Fleischproduktion hört auf. Die Agrarflächen für Füttermittel werden also in Zukunft zur Ernährung eingesetzt ? Nein natürlich nicht. Die Produktion würde umgestellt, und Biosprit würde aus den überflüssigen Anbauflächen erzeugt.
So jetzt gehen wir wieder zu dem hungernden Kind. Es gibt also nur noch Vegetarier oder Veganer, keine Fleischproduktion mehr. Was hat sich für den kleinen geändert ? Haben dessen Eltern JETZT Geld sich Nahrung zu kaufen ? NEIN haben Sie immer noch nicht. Der kleine würde IMMER NOCH verhungern.
Also nochmal. Der konstruierte Zusammenhang von Futtermitteln für die Fleischindustrie und hungernden Kindern stimmt aus 3 Gründen NICHT.
1. Die Produktion, würde deswegen nicht unbedingt mehr Nahrung erzeugen wie vorher. Statt dessen würde logischerweiße Biosprit-Pflanzen angebaut.
2. Die Produktion von Nahrung hätte auch MIT Fleischindustrie schon gelangt ALLE Menschen auf der Erde zu ernähren.
3. Die Verteilung der Güter erfolgt in unserem Geldsystem nicht nach Bedarf, sondern nach Zahlungsfähigkeit. Die Eltern dieses Kindes sind NICHT zahlungsfähig, sprich pleite. Also wird deren Kind verhungern.
Mir ist nicht bekannt, warum Veganer und Vegetarier ihre Fleisch konsumierenden Mitmenschen aus falschen Gründen absichtlich stigamtisieren wollen. Vielleicht ist es mangelndes Wissen darüber wie unser Zins-Geldsystem funktioniert, oder einfach die LUST an der eigenen Erhöhung über andere Menschen.
Nachwort für Vegetarier und Veganer
Mir geht es NICHT darum Misstände im Umgang mit Tieren zu verharmlosen. Zweifelsohne werden Tiere gequält und absolut unwürdig behandelt. Doch woran liegt das? Es liegt einfach daran das jedes Unternehmen in unserem Zins-Geldsystem profitorientiert arbeiten MUSS, um nicht von der billigeren Konkurenz vom Markt verdrängt zu werden. Die Folge ist, das an den Tieren gespahrt wird. Das fängt bei der Schlachtmethode an und endet beim Transport der Tiere.
Die Misstände sind also auf das Zinsgeldsystem zurück zu führen. Hier müssen Änderungen erwirkt werden. Erst dann werden Menschen ihrem natürlichem Bedürffniss nachgehen können Tiere und Umwelt zu schützen.
Gute Übersicht!
Allerdings sollte man das mit dem B12 nicht zu locker sehen, ich nehme z.B. vegane B12 Tabletten.
@Alex: Und mir geht es drum, dass es einfach pervers ist, Leichen, Tiermuttermilch, Bienenbabynahrung oder Hühnermenstruationsprodukte zu essen. Und ich möchte dich drauf hinweisen, dass die Menschen in ihren Ländern kein Geld haben, weil wir ihnen verseuchte Fleischreste schicken und die Bauern dadurch kein Geld mehr verdienen und Hungern. Vielleicht bist ja du nicht ganz informiert. Außerdem: Nein, Veganer wollen keine Erhöhung von sich selbst, sie forden die Erhöhung der Tiere. Mir ist es scheißegal was andere denken, aber ich kann nicht zulassen, dass Wesen, bloß weil ihre Sprache nicht verstanden wird und sie nicht so stark sind ausgebeutet und ermordet werden. Punkt.
Lg
Gebe dir total Recht. Habe 50 Lahrelang Fleisch gegessen und war im Alter ständig krank…Verdauungsprobleme…Colosterin..Arthrose. Danach war ich 4 Jahre Vegetarier und lebe heute seit 3 Jahren vegan. Überraschung..keine Beschwerten mehr und es ist mir so was von egal ob man mir das glaubt oder nicht. Dazu kommt, dass ich mit meinen 57 Jahren beim essen ein gutes Gewissen haben kann, denn ich weiss, dass ich nicht zu den Tiermorden und Quälereien beitrage! Danke