Kann ich einem Lebensmittel ansehen, ob es Rohkostqualität hat oder nicht?

Gastbeitrag von Ute-Marion Wilkesmann

Die Antwort ist einfach: Meist nicht. Eine gebratene Taube kann jeder von einer toten Taube unterscheiden. Bei Oliven, Mandeln oder Cashewnüssen geht das nicht, auch wenn ich einmal las: „Habe heute zum ersten Mal rohe Cashewnüsse gegessen, die schmecken viel, viel besser.“ Besonders begabte Geschmackspapillen oder Einbildung? Letzteres für mich.

Ich bin eine überzeugte Vollwertlerin, die regelmäßig reine Rohkostphasen einlegt. Wobei ich diese Angaben „bin 99% Rohköstler“ widersinnig finde, genau wie 50% schwanger. Korrekt wäre allenfalls die Formulierung „Mein Rohkostanteil an meinem Essen beträgt 99 %“. Zweifel sind für mich deshalb angebracht, weil heute kaum jemand die Prozentrechnung beherrscht 🙂 , gefühlte sind eben keine berechneten Prozente.

Rohkost ist charakterisiert durch die 42 °C-Grenze. Das gilt am stärksten für Eiweiß, das sich oberhalb dieser Grenze verändert (primitiv gesagt: es klumpt), und deshalb sterben wir, wenn mehr als 42 °C Fieber haben. Meine erste Rohkostphase war die erfolgreichste überhaupt, auch wenn sie nur 2 Wochen lang war (meine längste betrug 6 Monate).

Nach dieser ersten Phase habe ich Dinge dazu gelernt: Vanille hat keine Rohkostqualität, Curry schon gar nicht und Oliven nur aus dem Spezialversand. Geschadet hat es mir in dieser ersten Rohkostphase nicht, sie war meine vom Körpergefühl her erfolgreichste überhaupt. Bei diesen Lebensmitteln spielt aber Eiweiß auch keine große Rolle.

Rohkostqualität lässt die Kasse klingeln. Mandeln in Rohkostqualität kosten 50 % mehr als die Mandeln, die ich bei einer Mühle meines Vertrauens kaufe. Ich habe mich dort erkundigt: Wurden diese Mandeln jemals erhitzt? Natürlich nicht! Also spare ich mir das Geld.

Cashewnüsse werden normalerweise immer stark erhitzt, damit die Giftschicht zwischen Innen- und Außenschale entfernt wird. Nachdem ich einen Film gesehen habe, wie Cashewnüsse von Hand unter m.E. altkolonialistischen Bedingungen (Handschuhe und Mundschutz, die die Arbeiterinnen trugen, sahen mir ganz so aus, als seien sie nur fürs Filmen angelegt) geschält werden, mag ich die nicht mehr gerne. Also esse ich jetzt in Rohkostphasen keine Cashewnüsse mehr oder ich beiße bewusst in den sauren „Kolonialistenapfel“.

Gewürze, allen voran die Vanille, sind ähnlich kritisch zu sehen. Von einem Vanille-Händler erfuhr ich, dass Vanille immer blanchiert (mehr als 60 °C) werden muss, weil sie sonst nachreift und ungenießbar wird. Die Familie des Händlers betreibt den Vanillehandel schon lange. Er hat mein Vertrauen. Wenn dann ein Rohkostshop daher kommt und sagt: Unser Vanillepulver ist aber Rohkost, die Schoten werden vorsichtig pro Tag nur 10 Min an die Sonne gelegt. nach 2 Wochen sind sie fertig…. Nun bitte, wer’s glauben mag, der möge das glauben. Genauso gut wie die, die glauben, dass sich Mandelmus aus geschälten Mandeln wirklich in Rohkostqualität herstellen lässt. Hahaha. Aber wir wollen, sagen dann die Hersteller, natürlich nicht päpstlicher sein als der Papst und wir blanchieren dann schon mal 7 Sekündchen, das macht doch nichts.

Doch das macht was. Bei mir macht das was an Glaubwürdigkeit.

Ich besitze ein hochwertiges Dörrgerät mit dem ich vertrauensvoll mit 42 °C gedörrt habe. Bis ich ein Thermometer hineinlegte. Oh 55 °C. Gehört habe ich auch von einer tollen Rohkost-Schokolade… die gekochten Zucker verwendet. Ein Witz. Pülverchen sind in der Rohkostszene derzeit beliebt. Wer mal in einem Mixer oder einer Mühle etwas gemahlen hat weiß, wie schnell beim Mahlen Hitze entsteht. Aus Vollwertsicht taugen diese Pülverchen nichts: Das feine Mahlen bringt das Samen-/Korninnere mit Sauerstoff in Berührung. Da sterben die meisten wichtigen Inhaltsstoffe nach wenigen Tagen und Wochen ab.

Letztendlich ist Rohkostqualität bei vielen Lebensmitteln eine Vertrauensfrage. Da ich keine Rohköstlerin bin oder werden möchte, bin ich während meiner Rohkostphasen so konsequent wie möglich. Wenn ich einem Lebensmittel nicht traue, lasse ich es weg. Mit Trockenfrüchten bin ich zurückhaltend: Wer einmal im bei 42 °C versucht hat, eine Weintraube in eine Rosine zu verwandeln, wird staunen.

Gegen den Trend (noch mehr tropische Früchte, noch mehr Trockenobst, kein Gericht, ohne dass es mindestens 5 Stunden im Dörrgerät verbracht und noch mit drei Algensorten vermischt wurde) halte ich es mehr mit der regionalen Kost. Wenn ich Sonnenblumenkerne keimen lasse, sehe ich, dass sie noch „leben“. Wenn ich auf dem Markt von meinem Gemüsegärtner kleine Äpfel kaufe, weiß ich, dass sie nur einen kleinen ökologischen Fußabdruck hinterlassen, denn ich will meine Rohkost nicht auf dem Rücken der anderen Seite der Welt austragen.

Je weniger Exotisches oder Saisonal-Fremdes ich in meine Rohkost aufnehme, umso leichter fällt sie mir. Das finde ich einen interessanten und eigentlich auch logischen Aspekt. Die Region, in der ich aufgewachsen bin, weiß mich am besten zu ernähren.

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Mehr Infos findet Ihr in unserem Interview mit Ute-Marion Wilkesmann,
Ute’s Vollwertkost-Blog

Folgende Bücher hat Ute unter anderem veröffentlicht:
Immer öfter vegetarisch (Einfach gut leben)

Immer öfter vegetarisch (Einfach gut leben)
Schokolade: Pralinenträume: Für Rohkost. Vollwert. Für Alle
Rohkost statt Fasten: Ein Rohkosttagebuch für Normalos
Brötchen statt Brot: von Rohkost über vegan bis vollwertig backen

Vielen Dank an Ute für diesen Gastbeitrag!

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11 Antworten auf Kann ich einem Lebensmittel ansehen, ob es Rohkostqualität hat oder nicht?

  1. …wir Menschen hätten nicht so lange überlebt, wenn Ernährung so kompliziert wäre.
    Warum an 42 Grad festhalten? Macht das Sinn ? Die meisten erwähnten Sachen gehören eh nicht zu meiner Ernährung und manchen nehme ich nur in Ausnahmen zu mir. Ist es wichtig ob eine Schokolade 42 49 oder gar 57 Grad erhitzt wurde? Was passiert genau? Viel davon sollte ich eh nicht essen und ist es nicht wichtiger, dass wenn ich es tue das dann auch geniesse und mir keinen Stress über die Gradzahl mache? Ein Grund wäre die Energieverschwendung doch dann sollte ich gar nicht verarbeiten oder?
    Ich suche meine Nahrung danach aus, ob sie lebendig ist und mir Energie schenkt. Diese Nahrung wächst in der Natur direkt vor unserer Nase und das meiste in unserer Gegend ist auch im Sommer nach den strengen Rohkostregeln roh 😉 auch wenn ich schon mal 56 Grad gemessen habe in der Sonne.
    Also ganz klar JA wenn ich meine Nahrung aus der Natur hole.
    Liebe Grüße und danke für den schönen Artikel
    Frank

  2. Simon sagt:

    Hallo Frank, ich bin auch gegen Dogmatismus! Aber wenn sich jemand für den Rohkostweg entscheidet und Rohkost-Lebensmittel kauft und dafür deutlich tiefer in die Tasche greift, dann erwartet er, dass das Qualitätsmerkmal „Rohkostqualität“ auch ernst genommen wird, denn sonst kann auch konventionelle Ware gekauft werden. Und die Grenze liegt hier, man kann sicher darüber diskutieren, bei 40-42 Grad Celsius. Würdest Du Rohkost-Lebensmittel bei jemandem kaufen, der der Meinung ist, dass es egal ist, ob es bei 42, 49 oder 57 Grad verarbeitet wurde?
    Bei Bio-Lebensmitteln verlasse ich mich doch auch darauf, dass die Zutaten zu 100% bio sind.

  3. Gloria Danzig sagt:

    Schoener Artikel. Wenn ich Frau Wilkesmann einen Tipp geben darf?

    1. Rohköstige Vanille gibt es, allerdings nur gefriergetrocknete. Es wird dann Anstelle des kurzen Dämpfens die Schote kurz sehr stark gekühlt. Sehr aufwändiger Prozess und ensprechend teuer das Produkt.

    2. Rohkostmandelmus aus geschälten Mandeln gibt es auch. Hier werden die Mandeln erst eingeweicht, dann zentrifugiert, so dass die Pelle abgeht. Dann dehydriert. Anschließend werden die Mandeln zerkleinert und für ca. 5-8 Stunden gewalzt, so entsteht ein feines Mus.
    Wenn man Rohkostmus selbst herstellen möchte kann ich nur den Wetgrinder empfehlen. Diese Art von Geräten sind in indischen Haushaltswarenläden oder im Internet zu finden. Das tolle, eine Ölzugabe ist nicht notwendig 🙂

    Da ich keine Produktwerbung machen möchte nenne ich keine Firmen. Diese lassen sich aber leicht googeln.

    • OneBBO sagt:

      Danke für die Tipps, immer gerne gesehen 🙂

      1. Ja, stimmt, ist logisch – gesehen habe ich das noch nicht. Aber werde ich mir merken!

      2. Einweichen in Wasser, zumindest im eigenen Haushalt, verringert die Haltbarkeit enorm. Das habe ich ganz am Anfang mal versucht, da hatte ich nach 2 Wochen auf dem Mus einen fetten Schimmelpilz 🙁 Werde mich aber mal auf die Suche nach einem kleinen Wet Grinder machen und mal schauen, ob mich das lockt. Ich habe ja noch 3 cm frei auf einer Fensterbank, wo kein Gerät steht 🙂

  4. Alan sagt:

    Hallo zusammen!

    Ein spannendes und für bestimmte Menschen ein sicher nicht ganz unwichtiges Thema, das hier angeschnitten wurde. Danke schön:-)

    Wie überall sonst auch, finde ich (eher mein kritischer Geist) auch einige dieser Aussagen ergänzungs- oder relativierungsbedürftig.
    Natürlich muss ich es nicht tun und kann alles auch gut stehen lassen..aber eine Sache ist mir doch ein Herzensbedürfnis:

    Es gibt unten uns Rohkost-Freunden sehr feinfühlige und empfindliche Menschen.
    Wenn diese Menschen, zu denen ich mich definitiv dazu zähle, dann für einige Zeit von reiner Rohkost gelebt haben, dann kann unser Körper schon mal so fein geeicht werden, dass er SEHR DEUTLICH auf jegliche Art der Denaturierung [wie das Mischen samt Pürieren (z.B. Smoothies), Zentrifugieren (Sahne), Pressen, Mahlen, Extrahieren(Öl), Tiefkühlen oder Überhitzen, etc.) reagiert.

    Dies äußert sich dann z.B. in starker Müdigkeit, die sogar etwas von „Gelähmtheit“ hatben kann (ich kenne mindestens 3 weitere Menschen, denen es ähnlich geht;-), deutlich längerem Schlafbedürfnis, Albträumen, Schwitzen samt den passenden Gerüchen aus allen Poren und Öffnungen, belegten Zungen, usw.,usf.
    Die Liste liese sich noch um einige oder gar vieeele „Unstimmigkeiten“ ergänzen.

    Rohe Öle konnte ich nach meiner ersten, reinen Rohkostphase nicht mehr zu mir nehmen..und ich spreche tatsächlich von RK-Ölen und keinen „garantiert zu über 100% im Ursprung kalt gepressten“,haha…

    Mir ist die theoretische Grenze (0b 40 oder 50°C) völlig egal und war nie einen Streit wert, aber die praktische, also fühlbare allerdings überhaupt nicht!

    Nach 4 Jahren mit teils sehr gravierenden und sehr häufigen Erfahrungen samt den Bestätigungen kann ich all das oben Erwähnte mittlerweile felsenfest behaupten.

    P.S. Nun kann ich es doch nicht lassen: Nicht erhitzte Nüsse und Mandeln (im Schatten getrocknet) gibt es zum Teil für „wenig“ Geld von der Fa. Dennree. Siehe Rohkost-Liste bei GermanyGoesRaw.
    Dörrgeräte dürfen und können KURZZEITIG mehr Temperatur, als die besagten oder eingestellten 40°C entwickeln, hier geht es einfach nur um die Grenze beim Produkt selber und diese liegt oft deutlich niedriger! Selbst die Schale hat noch lange nicht i.d.kurzen Zeit die erwähnte Höchsttemperatur.
    Da ein Dörrgerät ein Thermostat hat, schaltet es normaler Weise ganz schnell wieder runter auf kalte Luft…

    Rohkost-Brote werden selbst von „strengen“ Rohkost-Vertretern bei 50°C getrocknet, wobei sie auch da niemals groß über 40°C kommen.
    Das kennt die Verfasserin ja sicher gut aus der Vollkorn-Brot-Schwitz-Theorie!
    Dabei kann ein Brot einfach keine höhere Temperatur als 95°C erreichen, weil es „schwitzt“ und die Feuchtigkeit von innen verdunstet…
    Ich meine 220°C und 95°C sind ein himmelweiter Unterschied, auch, wenn ich auf diese Art des Betäubungsmittels nicht mehr stehe;-))
    Und ja, es stimmt, ich habe mal nachgemessen, selbst knapp unter der „Schale“.

    Also, hier mein Apell:
    In meiner Welt ist es sehr einfach…und manchmal sooo schwer umzusetzen:

    Einfach auf die eigenen Gefühle und Symptome achten und das tun, was sich dementsprechend stimmig anfühlt, wobei da jeder ein wenig anders tickt! 🙂

    Ich kenne z.B. Menschen, die eine gewisse Müdigkeit oder „niedrigere Schwingung“ bei all ihrer Leichtigkeit oder gar „Hochsensibilität“ sehr genießen können,
    ich jedoch kann das garnicht von mir behaupten.

    To be continued…ein grooßes Thema, wie ich meine.
    Viel Freude und Entspannung beim Essen euch allen 😉
    AL

  5. Alan zum II. sagt:

    Noch etwas, kam mir neulich beim Urlaub in den Sinn:

    „Sauer macht lustig.“ kennt ihr ja alle…und ich habe es etwas ergänzt um:

    „Süß macht süchtig, salzig macht dicklich(hungrig) und bitter macht glücklich.“

    Finde ich irgendwie cool. Bitte nicht absolut verstehen, wie gesagt ist alles relativ,
    die (meine) Tendenzen sind meines Erachtens entscheidend.

    P.S. Von dieser sauteuren und ganz klar NICHT rohen Schokolade („Love Schock“,oder?) habe ich auch schon gehört und diese gesehen..und war ganz baff.
    Für ca. 3,30€/40gr [also ca.82€/1kg!] bekommt man ein Produkt mit teils hoch erhitzten Zutaten und wird auf deutsch gesagt besch…en. Dr. Goerg kann leicht begründen, warum es nicht möglich ist, diesen Kristallzucker roh zu belassen. Schade, sicher gebe es auch gute, naturbelassene Alternativen zu dem ´Kristallzucker´…

  6. OneBBO sagt:

    An AL:

    „Es gibt unten uns Rohkost-Freunden sehr feinfühlige und empfindliche Menschen.
    Wenn diese Menschen, … dann für einige Zeit von reiner Rohkost gelebt haben, dann kann unser Körper schon mal so fein geeicht werden, dass er SEHR DEUTLICH auf jegliche Art der Denaturierung [wie das Mischen samt Pürieren (z.B. Smoothies), Zentrifugieren (Sahne), Pressen, Mahlen, Extrahieren(Öl), Tiefkühlen oder Überhitzen, etc.) reagiert.
    Dies äußert sich dann z.B. in starker Müdigkeit, die sogar etwas von “Gelähmtheit” hatben kann …“
    Eine solche Reaktion ist nicht feinfühlig geeicht, sondern einfach in eine Richtung getrimmt und bedenklich. Wer quasi schon von Gemahlenem krank wird, ist nicht gesund, sondern hypersensibilisiert = allergisch 🙂
    Gegenbeispiel: Wer 4 Jahre lang keine Rohkost mehr gegessen hat (und dann immer noch lebt, aber das soll’s ja geben), kriegt garantiert auch Probleme, wenn er plötzlich etwas Rohes isst!

    „Das kennt die Verfasserin ja sicher gut aus der Vollkorn-Brot-Schwitz-Theorie!“
    Rohköstler bringen diesen Vergleich ja gerne. Es ist natürlich so nicht richtig! Diese Innentemperatur muss immer im Verhältnis zur Dauer der Erhitzung gesehen werden. Ein Rohkostbrot, das 12-24 Stunden bei 50 °C im Dörrgerät war, ist natürlich auch innen 50 °C. Das kann jeder normale Mensch mit der Hand fühlen.

    „Und ja, es stimmt, ich habe mal nachgemessen, selbst knapp unter der “Schale”.“
    Ach ja…. 😉

  7. Thomas Köhler sagt:

    Also ich halte das so: irgendwelche fertigen Mischung von irgendwelchen Nachbauten gekochter Sachen kaufe ich nicht, weil das sowieso schwachsinnig ist.

    Folglich stelle ich das entweder selbst her, oder ich esse ganz einfach die Nahrungsmittel in Ihrem ursprünglichen Zustand, ohne den Drang auszuleben, die Küche benutzen zu müssen.

    So kann ich die ganzen Samen mit keimen testen, ob die roh sind, und bei Trockenobst vertraue ich auf den Versender, der ja angeblich auf Rohkost spezialisiert ist.

    Frisches Obst und Gemüse sind ja wohl sowieso roh … idealerweise aus Hofläden oder guten Biomärkten.

    Also ist das Problem schon gelöst.

  8. Alan sagt:

    Hallo OneBBO 🙂

    Hast du schon mal mit Menschen gesprochen, die bei „hauptsächlich reiner Rohkost“ immer sensibler wurden, ohne allergisch zu reagieren? Wenn nicht,
    dann möchte ich´s nur empfehlen!

    Für mich ist diese Sensibilisierung nach der früheren Desensibilisierung recht natürlich, unser Körper zeigt somit immer feiner und klarer, was er in welchem Zustand und welcher Menge haben möchte..

    P.S. Ich habe nicht von „Krankheit“, sondern von mehr oder weniger starken Erstreaktionen/Symptomen gesprochen. Von Krankheit (=das Aus-dem-Gleichgewicht-Sein) kann hier noch nicht die Rede sein.
    Eventuell aber dann, wenn diese inneren Grenzen oder Gefühle permanent übertreten werden. Natürlich schreibe ich da auch aus eigener Erfahrung.

    Viel Erfolg und Liebe weiterhin beim Experimentieren,
    Alan 🙂
    P.S. Je nach Restfeuchte/Wassergehalt kann es ganz schön laaange dauern, bis der „innere Wert“ dem Äußeren entspricht, da sind wir uns vermutlich einig?!

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